Tierschutzverein Buchen und Umgebung e.V.       
 

Aktionen

Hier finden Sie sonstige Berichte bzw. Anzeigen

 Entwicklung von Kücken bist zur Stadttaube


Ab den 4 Lebenstag wurden 10 Tage lang die Schnappschuss-Aufnahmen im Taubenhaus Buchen gemacht, wo man die Entwicklung von Küken zur Taube beobachten kann. 

Aus Taubenhaus wurde ein Vogelhaus

11 Nistkästen am Taubenhaus angebracht
 


(tsb) Eine weitere Möglichkeit für „Untermieter“ hat das Taubenhaus  in Buchen bekommen.

Das Buchener Taubenhaus wird zwischenzeitlich von 25 Stadttauben besiedelt und von anderen

Stadttauben aus der Innenstadt noch besucht. „Eine sehr positive Entwicklung in einem viertel Jahr“,

so der Tierschutzverein, der das Taubenhaus mit betreut.

Dafür hat jetzt die Tierschutzjugend in seiner letzten Gruppenstunde einen weiteren Beitrag

geleistet und 11 Nistkästen zusammen gebaut,  dabei wurden die Jugendlichen von der 

LSZU Adelsheim (Landesschulzentrum für Umwelterziehung BW) mit vorgefertigten Bausätzen unterstützt.

Am nächsten Tag konnten die 11 Nistkästen seiner Aufgabe übergeben werden und am Taubenhaus montiert. 

800 € Spende für den Tierschutzverein Buchen

Über eine Spende in Höhe von 800 Euro konnte sich am vergangenen Samstag der Tierschutzverein Buchen und Umgebung e. V. freuen. Grund war das Konzert der Gruppe „The Bricks“ am diesjährigen Schützenmarktfreitag, bei dem die Musiker Christoph Schubert, Lena Beckert, David Eck und Lukas Pfeil auf den Eintrittspreis ins Festzelt verzichteten, um diesen einer gemeinnützigen Organisation innerhalb der Stadt Buchen zur Verfügung zu stellen. Der Dank von Tierschutzverein-Vorsitzender Ute Noe, zweitem Vorsitzenden Viktor Wiese und Daniela Gottwald ging an die Mitglieder der jungen Band – kann doch mit der Summe wenigstens ein paar Tieren in Not geholfen werden.

asc/Foto: A. Schubert

 
  Zwei junge Eichhörchen konnten gerettet werden

Eine beschädigte Kobel (Eichhörnchennest) fand eine Katzenliebhaberin, als Sie durch Ihre Katze auf

zwei ca. 5 Wochen alte Eichhörchenjungen aufmerksam wurde.

Nach genaurem erkunden des Eichhörnchennestes, fand Sie neben zwei leblose Jungen noch zwei weitere, die in der Nähe des Nestes, sich von der Katze in Sicherheit bringen wollten. Diese wurden eingesammelt und dem örtl. Tierarzt vorgestellt.

Nach der tierärztlicher Versorgung konnte, dank guter Zusammenarbeit zwischen Tierheim Dallau und Tierschutzverein Buchen, schnell eine qualifizierte Pflegestelle in Buchen gefunden werden.


geschwächter Turmfalke aufgefunden



 

Eine besorgte Tierfreundin machte uns auf einen Turmfalken in Ihrem Hof aufmerksam,

der bereits seid den Morgenstunden dort saß und nicht mehr weg flog. 

Der geschwächte Turmfalke wurde von uns zum Abend eingefangen und zur Greifvogelpflegestation

nach Bad Friedrichshall gebracht.

Der Wildvogel wurde sofort fachmännisch untersucht, dabei konnte äußerliche keine Verletzung

festgestellt werden, so das es gleich mit Futter versorgt werden konnte.


Kindergartengruppe rettet vier junge Meisen

Aufmerksame Kingergartenkinder des Kindergartens St. Josef fanden diese 4 junge Meisen in

einem zerstörten Vogelkäfig im Schulzentrum Buchen, der mutwillig zerstört wurde. Für zwei war leider jede

Hilfe zu spät, die lagen bereits leblos neben den Nistkasten, die Vier, die noch am Boden liegenden Nistkasten

drine waren, wurden aufgenommen und uns zur Pflege gebracht. In der zwischen Zeit sind alle 4 mobil

und stehen kurz vor dem Ausfliegen.

Danke gilt an die Kindergartengruppe des Kindergartens St. Josef,

die diese vier jungen Meisen somit das leben geretet haben.

Tierschutzjugend findet Tresor von der Wimpina-Grundschule in der Morre



Buchen. (tsb) am vergangenen Mittwoch hatte die Tierschutzjugend eine Müllreinigungsstunde an der „Morre“ durchgeführt um einen positiven Beitrag für Tiere und Umwelt zu leisten.

Die Suche wurde mit 4 Jugendlichen und der Jugendleiterin in zwei Gruppen durchgeführt. Dabei wurde der der Bachlauf von Verkehrsübungsplatz bis zur Sparkasse von Unrat befreit.

Allein in diesen kurzen Abschnitt wurden 5 blaue Säcke gefüllt. Die Jugendlichen bekamen dabei die Schattenseiten der Buchener Faschenacht vorgezeigt, wo stapelweise Flyer und Blätter entsorgt wurden aber auch die die angrenzenden Schulpausenhöfe scheinen den Bach gerne als günstigen Entsorgungsort zu benutzen.

Besonders spannend war der Schluss der Reinigungsaktion, als der aufgebrochene Tresor und Schülerausweise von der Wimpina-Grundschule in der Morre am Bahndamm entdeckt wurden. Dieser wurde nach freilegen
der Polizei übergeben und die Schülerausweise dann nachgeliefert. 

 
Wir blickten auf ein erfolgreiches Jahr 2012 zurück

170 Einsätze - 105 vermittelte Katzen - 170 Mitglieder

Buchen. (tsb) Der Tierschutzverein Buchen und Umgebung e.V. zog bei seiner Jahreshauptversammlung im Gasthaus Schwanen in Buchen eine positive Bilanz.

Um dies zu untermauern, eröffnete die Vorsitzende Ute Noe die Sitzung und blickte nach der Beschlussfähigkeit

auf ein Jahr 2012 mit rund 170 Einsätzen zurück.

Über das Ergebnis des Jahres 2011 berichtete Schriftführer Herbert Zeitz, in dem er das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung vortrug, in dem ersichtlich wurde, dass der Verein 161 Einsätze gemeistert hat und dabei u.a. 55 Katzen erfolgreich vermittelt hat.

Als Höhepunkt des Vereinsjahrs, nannte Vorsitzende Ute Noe die erfolgsreichste Vermittlungszahl in der Vereinsgeschichte von 105 Katzen, einen Hund und sechs Meerschweinchen. Dafür bedankten sie sich ganz besonders bei den Pflegestellen, über die die Vermittlungen mit viel Fleiß und Engagement abgewickelt wurden. 

Insgesamt hat der Verein 170 Einsätze gemeistert, die  neben den Vermittlungen auch Tierhaltungskontrollen, einfangen von wilden oder herrenlosen Katzen und Hunden, Freilassung bzw. Betreuung von wilden Vögeln und Notunterbringen von verwahrlosten Tieren umfasst.


Trotz einiger Sterbefälle ist der Verein um weitere Mitglieder gewachsen und auch weitere  Jungendtierschutz-mitglieder sind dazu bekommen, somit stellt der Verein zum Ende seines 63-jährigen Bestehens, eine stolze Mitgliederzahl von 170 Mitgliedern und 10 Jungendmitglieder.

Stellvertretender Vorsitzender Viktor Wiese bedankte sich ebenfalls bei der Vorstandschaft für die gute Arbeit im vergangen Jahr. Ein herzliches Dankeschön richtete er auch an die örtlichen Tierärzte, die ebenfalls einen hervorragenden Job machen und immer mit Rat und Tat dem Verein zur Seite stehen und bei abgehaltenen Infoabenden fachmännisch unterstützen. Gleichzeitig hat Wiese die Homepageverwaltung des Vereins zu einer seiner Aufgabe gemacht und fast täglich auf dem Laufenden gehalten. Die Homepage: www.tierschutz-buchen.de konnte letztes Jahr über 6.200 Besucher zählen, davon sind 45  Prozent routinierte Besucher z.B. Mitglieder des Vereins und 55 Prozent neue Besucher aus ganz Deutschland. "Das erklärt warum wir positive Tiervermittlungen nach Darmstadt, Frankfurt oder gar München haben", erläuterte Viktor Wiese.

Auch ein Vereinsausflug wurde dieses Jahr durchgeführt, dazu wurde das Angebot von der Greifvogelpflegestation Bad Friedrichshall angenommen und ein  Besuch abgestattet. Um die gute und wertvolle Arbeit der Greifvogelpflegstation zu fördern und zu unterstützen wurde dabei eine Spende von 500 Euro überreicht. Auf dem Rückweg wurde noch die Flugvorführung auf der Burg Guttenberg in Neckarmühlbach besucht.

Ebenso hat  sich der stellvertretende Vorsitzender mit der Taubenentwicklung in Buchen auseinander gesetzt, Aufklärungsarbeit bei den betroffenen Stellen geleistet und sich mit der Stadtverwaltung auf ein betreutes Taubenhaus geeinigt. Dabei wird die Taubenbrutpopulation aus der Innenstadt in die Nähe der Futterstelle verlagert, das natürliche Brutverhalten durch die angebotenen und betreuten Brutplätze gefördert und gleichzeitig die unkontrollierte Fortpflanzung durch Gipseieraustausch eingedämmt.

Schatzmeisterin Daniela Gottwald berichtete über einen guten Kassenstand, der durch die Förderung des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg und zahlreiche Vermittlungen aufpoliert wurde uns somit eine gute Basis für z.B. zahlreiche Katzenkastrationen von verwilderten Katzen im laufenden Jahr bietet. Die Kassenprüferin Waltraud Zeitz bescheinigte eine saubere und korrekte Kassenführung.

Auch die Jugendgruppe war aktiv, das Highlight des Jahres war das Basteln mit Gipsbinden.  Zudem gab es eine Führung in einem Biotop in der Nähe des Stürzenhardter Brückle, die von Herr Weigand vom BUND fachmännisch erläutert wurde. Ebenso ein Einblick von Herr Rückert vom NABU über die heimische Vogelwelt im Naturschutzgebiet „Lappen“ in Walldürn.

Die Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Aus der Mitte der Jahreshauptversammlung wurde dem Vorstand für das Engagement und gutes Vereinsklima ein großes Lob gezollt und weiterhin eine gute Entwicklung gewünscht.

  Mäusebussard wurde auf der B27 verletzt aufgefunden

Eine Polizeistreife entdeckte einen verletzten Mäusebussard an der B27 in Walldürn und verständigte uns um den hilflosen Greifvogel zu helfen. Der Mäusebussard wurde von uns aufgelesen und in die Greifvogelpflegestation von NABU nach Bad Friedrichtshall gebracht. Nachdem am Fundort keine äußerlichen Verletzungen zu sehen war, wurde in der Greifvogelpflegestelle eine innere Verletzung am linken Flügel festgestellt, das vermutlich durch einen Aufprall an einer Windschutzscheibe passiert ist.

Bei dieser Gelegenheit haben wir uns über den aktuellen Pflegebestand informieren.


*Wissenswertes über Mäusebussards:

Kaum ein Vogelart ist in den Gefiederfärbung so variabel wie der Mäusebussard. Von einfarbig schwarzbraun bis fast weiß kommen die verschiedensten Muster vor. Er ernährt sich von Mäusen und anderen Kleintieren. In Bäumen baut er sein Nest. Mit etwa einer Million Brutpaaren ist die Art der häufigste Greifvogel Europas.

*Quelle: NABU - Vogelführer

Bild & Bericht: Viktor Wiese

Nützliche Tipps für Katzenfreunde

Der vielfältige Infoabend des Tierschutzvereins Buchen fand große Resonanz

Buchen. (tsb) Am  Samstag bot der Tierschutzverein Buchen und Umgebung e.V. im Belz´sche Haus im Buchener Museumshof einen interessanten Informationsabend für Katzenpflegestellen des Tierschutzvereins, Katzenbesitzer, Katzen- und Tierfreunde an. 

Der Informationsabend wurde fachmännisch von den örtlichen Tierärzten, Nicole Scheuermann-Kugeln und Dr.med.vet. Anke Werner gestaltet. Sie referierten fachkundig und gut verständlich über die drei gängigen Katzenkrankheiten, Leukose (FeLV), Bauchfellentzündung (FIP) und KatzenAids (FIV).

Die Katzenpfleger und Katzenbesitzer konnten sich über jede Katzenkrankheit einen ca. 20 Minuten gehaltenen Fachvortrag, die mit PowerPoint-Präsentation geführt wurde, anhören. Anschließend wurden offenen Fragen gezielt  fachmännisch beantworten.

Der Zweite Vorsitzende des Tierschutzvereins  Buchen, Viktor Wiese, der den Informationsabend organisiert hatte,  zeigte sich erfreut sich über die Vielzahl an Interessenten. Manche Tierfreunde nahmen den weiten Weg sogar aus Gundelsheim  auf sich und auch einige ehrenamtliche Pfleger vom  Tierheim Dallau waren  dazu gekommen.

Aufgrund der guten Resonanz wurde von einigen Interessenten, die teilweise witterungsbeding nicht dazu kommen konnten, gebeten den Infoabend zu einem anderen Zeitpunkt zu wiederholen. Dieser Bitte kommt der Tierschutzverein gerne nach, auch die referierenden Tierärzte haben hierfür schon Ihre Unterstützung  zugesagt.

Zum Abschluss bedankte sich der Tierschutzverein, bei allen die zu den gelungenen Abend beigetragen haben und ließ den Abend bei gemütlichem Beisammensein ausklingen.

Jugendtierschutz besucht einen Bauernhof in Buchen

Der Jugendtierschutz besucht einen Bauernhof in Buchen und lässt sich dabei die

artgerechte Haltung und Versorgung der Tiere zeigen und erklären.


Positive Bilanz beim Infostand am Schützenmarkt

Auch in diesem Jahr waren wir am Schützenmarkt mit einem Infostand vertreten, um den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite zu stehen und falls nötig Hilfestellung zu leisten. Dank gilt den vielen Spendern aus der Region, konnte der Infostand mit einer Tombola und selbst gebastelten Postkarten von Frau Wenzel unterstützt werden. 

Der Erlös wird zu Gunsten der Tiere und Tierhilfe verwendet.

Erfreulich war auch, dass wir gleichzeitig 4 neue Mitglieder (drei Erwachsene + eine Jugendliche) bei uns begrüßen durften. Unter den Neumitglieder wurde als Willkommensgeschenk ein WOK verlost.

In diesem Zusammenhang wollen wir allen DANKE sagen,

die zum gelungenem Auftritt beigetragen haben!!!


 10 Turmfalken wieder in die Freiheit entlassen

Buchen. (tsb) Die Zusammenarbeit zwischen Greifvogelpflegestation von NABU in Bad Friedrichshall und Tierschutzverein Buchen und Umgebung e. V. hat wieder Früchte getragen. Am vergangen Donnerstag trafen sich Stationsleiter der Greifvogelpflegestelle Helmut Weber, Familie Rückert von NABU-Gruppe Hardheim und die Mitglieder der Tierschutzvereins Buchen und Umgebung e.V. am Steinbruch Eberstadt um gemeinsam 10 nicht mehr hilfsbedürftige Turmfalken wieder zurück in die Freiheit zu entlassen.

Um den natürlichen Bestand zu regulieren und zu schützen wurden die Turmfalken wieder dort freigelassen wo sie aus der Natur entnommen wurden. Allein aus dem Stadtgebiet Buchen wurden dieses Jahr sechs hilfsbedürftige Greifvögel (vier Turmfalken, ein Mäusebussard und ein roter Milan) in der Greifvogelpflegestation untergebracht und versorgt.

Um diese wertvolle Aufgabe und Tierhilfe zu unterstützen, hat der Tierschutzverein Buchen letzten Monat bei seinem Jahresausflug bei der Greifvogelpflegestation ein Spende von 500 Euro persönlich vorbeigebracht und übergeben, den die intensive Pflege und auch die medizinische Versorgung der Greifvögel lassen die Kosten der Pflegestation enorm in die Höhe wachsen.

* Wissenswertes über Turmfalken :

In der Wahl seines Brutplatzes ist der Turmfalke sehr vielseitig. Er benutzt alte Nester von Krähen und Elstern auf Bäumen oder Hochspannungsmasten, brütet aber auch in Fels- und Gebäudenischen. In den Städten besiedelt er Kirchtürme und auch andere Bauwerke, fliegt zur Jagd aber auf die Felder hinaus. Manchmal bilden mehrere Paare eine Brutkolonie, jedoch mit eigenen Nahrungsrevieren.

*Quelle: NABU-Vogelführer

Bericht & Foto: Viktor Wiese

 
Tierschutzverein Buchen unterstützt die Greifvogelpflegestation

Bad Friedrichshall mit einer Spende

Auf dem Foto von rechts nach links:

1. Vors. Tierschutzverein Ute Noe, Walter Noe, 2. Vors. Tierschutzverein Viktor Wiese, Stationsleiter Helmut Weber, 1. Vorsitzender des Fördervereins Werner Wacker, weitere Mitglieder des Tierschutzvereins sowie Mitarbeiter der Pflegestation.

(tsb) Eine gute und jahrelange Zusammenarbeit verbindet den Tierschutzverein Buchen und die Greifvogelpflegestation Bad Friedrichshall miteinander. Am letzten Samstag machte der Tierschutzverein Buchen seinen Versprechen wahr und besuchte die Greifvogelpflegestation von NABU in Bad Friedrichshall.

Jedes Jahr werden Tierschützer von aufmerksamen und besorgten Tierfreunden oder auch von der Polizei zum Einsatz gerufen, wenn ein Greifvogel durch ein Auto verletzt wurde oder ein hilf- oder kraftloser Jungvogel aufgefunden wurde. Nachdem die örtlichen Tierärzte die Grundversorgung sicherstellen, benötigen die verletzten oder hilflosen Greifvögel neben der richtigen Nahrung auch fachkundiges Pflegepersonal, die die weitere Versorgung übernehmen können. Die Greifvogelpflegestation in Bad Friedrichhall hat sich das seit 1975 zur Aufgabe gemacht und betreut verletzte, hilfsbedürftige und junge Greifvögel.

Stationsleiter Helmut Weber und 1. Vorsitzender des Fördervereins Werner Wacker begrüßten am Samstag die Tierschützer aus Buchen auf der Greifvogelpflegestation ganz herzlich und gaben eine kurze Information über den aktuellen Stand und Auslastung der Anlage.

Von der  Artenvielfalt der Greifvögel konnten sich die Tierschützer in einer Führung in zwei Gruppen selber überzeugen. Auf Grund der aktuellen windigen Jahreszeit sind die Volieren teilweise an den Kapazitätsgrenzen angekommen, da viele Jungvögel aus dem Nest geweht wurden oder die Vögel durch Windverwehungen gegen entgegenkommende Autos gedrückt und verletzt wurden. Allein aus dem Stadtgebiet Buchen wurden dieses Jahr schon sechs Greifvögel (vier Turmfalken, ein Mäusebussard und ein roter Milan) in der Station versorgt.

Die medizinische Versorgung und auch die intensive Pflege der Greifvögel lässt die Kosten der Pflegestation in die Höhe wachsen und um diese wertvolle Aufgabe und Tierhilfe zu unterstützen, hat der Tierschutzverein Buchen und Umgebung der Greifvogelpflegestation eine Spende in Höhe von 500 Euro mitgebracht und persönlich übergeben.

Herr Weber und Herr Wacker nahmen die Zuwendung mit Freudetränen entgegen und haben gleich angeboten, die nächste Freilassung der Turmfalken bei uns in der Region durchzuführen, wo der Tierschutzverein herzlich eingeladen ist und gerne dabei zur Hand gehen darf.

Um den Vereinsausflug abzurunden wurde auf dem Rückweg noch die Flugvorführung auf der Burg Guttenberg in Neckarmühlbach besucht. Der Abschluss folgte dann in einer gemütlichen Runde in einer Buchener Lokalität.

Bericht: Viktor Wiese, 2. Vorsitzender

Foto: Dennis Niederer

 "Hinschauen und endlich handeln"



Buchen. So süß und niedlich kleine Katzen auch sind - es gibt zu viele davon. Erst im Frühjahr gab es wieder jede Menge Katzennachwuchs. Die Tiere verwildern und pflanzen sich unkontrolliert fort. Die sogenannte "Katzenschwemme" bereitet dem Tierschutzverein Buchen große Sorge, wie Vorsitzende Ute Noe im Gespräch mit
 den FN erklärt. "Das A und O, um die Population freilebender Katzen zu kontrollieren und zu reduzieren, ist die Kastration", sagt sie.
 
"Katzenwelpen werden mit circa sechs Monaten geschlechtsreif und können zweimal im Jahr drei bis fünf Welpen werfen. Das heißt also, die Jungen, die im März geboren wurden, sind im Herbst schon selbst rollig", schildert Noe besorgt. Wenn jemand eine herrenlose Katze entdeckt, werde meistens beim Tierschutz angerufen und das Tier gemeldet. So rücken die Tierschützer jährlich zu rund 80 Katzen aus. "Es ist noch gar nicht so lange her, da rief eine junge Frau an und erzählte, dass sie eine schwarze Katze gesehen habe, die Junge bekommen
hat. Sie beschrieb die drei Welpen als circa vier Wochen alt. Mein Mann und ich sind mit dem Auto hingefahren und haben die Mutterkatze mit einer Falle eingefangen. Wir hatten noch Glück. Sie ging recht schnell rein.
Wir standen auch schon mehrere Stunden", so Ute Noe. Sie und ihr Mann haben die Mutterkatze und ihre Welpen zunächst zum Tierarzt gebracht und dort untersuchen lassen. Kastriert, gesund und wohlauf wurde die Mutterkatze
zurück an den Fundort gebracht, und der Nachwuchs wurde in den drei Katzenpflegestellen untergebracht, wo man versucht, sie in ein schönes zu Hause zu vermitteln.

Bei den Meldungen wird zwischen Fundkatzen - diese sind zahm und beim Menschen aufgewachsen - und Wildkatzen, die keinen Bezug zum Menschen haben, unterschieden. Wilde Katzen werden meistens an den Fundort zurückgebracht, da sie schwer zu zähmen sind.

Geduld ist gefragt:

"Dazu braucht man viel Geduld und Zeit", gibt Ute Noe zu verstehen, die dabei aus Erfahrung spricht: "Ich habe bisher zwei Wildkatzen an den Menschen gewöhnt. Ich saß damals tagelang vor dem Käfig und redete mit den
verängstigten Tieren. Als sie immer zutraulicher wurden, habe ich versucht, mich ihnen langsam anzunähern. Nach einem halben Jahr hatten sie dann so gut wie keine Angst mehr."

Man müsse bei der Arbeit mit den verwilderten Katzen unheimlich behutsam vorgehen. Mit Gewalt und Ungeduld erreiche man gar nichts. Die Katzen Muschi und "Tina aus der Linsengasse", wie Ute Noe sie liebevoll nannte, leben mittlerweile seit neun und fünf Jahren bei den Tierschützern. In einem Buchener Stadtteil rettete Ute Noe im Februar 22 Katzen aus einer Wohnung. "So etwas habe ich noch nie erlebt", schildert sie schockiert und fügt hinzu: " Die Tiere hielten sich auf engstem Raum auf und durften nie raus."

Nach circa eineinhalb Monaten waren alle Katzen eingefangen und kamen nach der tierärztlichen Untersuchung teilweise in Pflegestellen. Fälle, in denen wilde Katzen angefüttert würden, kämen immer wieder vor. Aber die Leute würden sich damit keinen Gefallen tun, weil die Tiere sich noch mehr vermehrten. Ute Noe erzählt mit viel Emotionen von den Rettungsaktionen. Sie ist eine Tierschützerin mit Leib und Seele: "Ich kann das Elend der Tiere einfach nicht mit anschauen. Manchmal sind es wirklich Bilder des Grauens, wenn man sieht, wie mit den Tieren
umgegangen wird. Gerade im ländlichen Raum gibt es so viele Katzen, die halbverhungert und krank herumstreunen. Wenn die Katzen kastriert wären, hätten wir lange nicht das Elend. Dagegen muss man ankämpfen. Wegschauen ist keine Kunst. Aber wir müssen endlich handeln."
 

 Foto & Bericht: Fränkische Nachrichten, 11. Juli 2012

Vorsicht! Hitzegefahr für Hunde!!!

(tsb) Jeden Sommer sterben Hunde durch einen tragischen Hitzetod, die im Auto zurückgelassen wurden. Bei sonnigem und heißen Wetter müssen Hunde mit mehr bzw. ausreichend Wasser versorgt werden. Bei der Hitze wird ein Hund schnell außer Gefecht gebracht, besonders wenn trockene „Leckerli“, die zusätzlich durstig machen, als Belohnung verabreicht werden.

Nach den Erfahrungswerten vom ADAC und der Deutschen Verkehrswacht (DVW) heizt sich das Auto in der prallen Sonne pro Minute um ca. einen Grad auf, d.h. Temperaturen um die 50 - 60 Grad sind schnell erreicht. Es reichen also wenige Minuten aus, um im Auto selbst bei geöffnetem Fenster hohe Temperaturen entstehen zu lassen.

Schon bei einer Körpertemperatur von 43 Grad Celsius droht dem Hund Lebensgefahr. Alarmsignale sind starkes Hecheln, Taumeln, Erbrechen und Bewusstlosigkeit. Bringen Sie Ihren Hund sofort an einem kühlen, schattigen Ort. Besprühen Sie ihn mit lauwarmem oder kaltem Wasser, beginnend an den Beinen, dem Bauch, der Brust und dem Kopf.

Deshalb sollten alle Hundebesitzer an heißen Tagen folgendes Beachten:

• Tiere im Sommer nicht in die pralle Sonne stellen oder dort anbinden.

• Bieten Sie ausreichend Trinkwasser an

• Hunde niemals im geparkten Auto zurücklassen, auch nicht bei geöffneten Fenstern.

• Längere Spaziergänge in den kühlen Morgen- und Abendstunden machen

• Körperliche Anstrengung der Tiere vermeiden

• Bei längeren Autofahrten ausreichend Pausen einlegen.

Der Tierschutzverein Buchen und Umgebung e.V. hält darüber hinaus für alle interessierten Tierhalter auch eine Info-Faltbroschüre mit wertvollen Tipps zum Thema „Tier und Urlaub“ auf dem Link zum download bereit, für eine persönliche Beratung stehen wir, sowie auch die örtlichen Tierärzte Ihnen gerne zur Verfügung.


 Nestflüchter & Frühlingskätzchen lassen die Pflegestellen schnell füllen

Lautstarkes Piepsen ist in meisten Fällen kein Hilferuf, ein lautes Miauen dagegen eher

(tsb) Zahlreiche Anrufe von besorgten Tierfreunden gehen derzeit beim Tierschutzverein Buchen und Umgebung e.V. ein, die im Garten oder beim Spaziergang scheinbar hilflose Jungvögel finden und befürchten, dass es sich hierbei um Vögel handelt die aus dem Nest gefallen sind und daher Hilfe brauchen.

In den meisten Fällen ist menschliche Hilfestellung gar nicht nötig, die Jungvögel haben nur bereits schon das Nest auf dem Weg in die Selbständigkeit verlassen, bevor sie flugfähig (flügge) sind. Durch das lautstarke Piepsen, erwecken sie den Eindruck hilflos oder verlassen zu sein und wecken damit wohl menschliches Mitleid.

Das lautstarke Piepsen ist in den meisten Fällen kein Hilferuf sondern der Kontakt zu den Vogeleltern, die ihre Nestflüchter außerhalb des Nestes versorgen.

Die flugunfähigen aber schon mit Federn bedeckten Jungvögel, die auf dem Boden herumspringen können bei Bedarf an einen sicheren Ort in der Nähe gebracht werden z.B. in einem geschützten Gebüsch oder Hecke. Dabei ist besonders zu beachten, dass Jungvögel in direkter Nähe am Fundort bleiben, damit die Jungvögel nach dem Umsetzen von Elterntieren versorgt werden. Sollte aber beobachtet werden, dass nach einer Stunde immer noch kein Elternteil zum Füttern aufgetaucht ist und der Jungvogel tatsächlich menschliche Hilfe braucht, kann bei unserem 2. Vorsitzenden Viktor Wiese unter der Rufnummer: 0160-92485096 nach fachkundigem Rat gefragt werden.

Anders als bei Jungvögel sieht es bei den Frühlingskätzchen aus, manche Katzen wollen auch einige Tage nach der Geburt der Kätzchen nicht gestört werden, und suchen sich lieber ein Ort in z.B. in der Scheune auf, andere dagegen suchen die Gesellschaft der Menschen auf und fühlen sich zuhause am wohlsten. Wird das Wurflager vom Menschen nicht peinlich gereinigt, so zieht die Mutterkatze mit ihrem Wurf in ein anderes Quartier um, denn der Geruch könnte Raubtiere anziehen. Auch wenn die Katze glaubt, ihre Jungen seien aus irgendeinem Grund in Gefahr, hebt sie jedes Kätzchen an der Nackenfalte hoch und trägt es an einen anderen Ort.  

Die Kätzchen werden mehrmals täglich gesäugt. Während der ersten paar Tage entfernt die Katze sich nur selten von ihrem Wurf. Die Kätzchen sind in dieser Zeit hauptsächlich mit Schlafen und Trinken beschäftigt. Aber schon nach kurzer Zeit fauchen sie zaghaft, wenn sie berührt werden oder einen bestimmten Geruch wahrnehmen, und schnurren, wenn sie sich an den Körper der Mutter schmiegen. Die Kätzchen entwickeln ihre Sinne, indem sie vom ersten Lebenstag an stimuliert und angeregt werden. Damit sich die Kleinen an den Menschen gewöhnen sollten sie zwischen durch gestreichelt werden, sonnst besteht die Gefahr dass die Katzenkinder scheu oder gar wild werden.

Kommt die Mutter von der der Nahrungssuche aus irgendwelchen Grund nicht zur Fütterung zurück, werden die Katzenkinder laut und miauen vor Hunger, da ist tatsächlich menschliche Hilfe nötig um eine mögliche Unterversorgung auszuschließen, sollten die Kleinen einem örtlichen Tierarzt vorgestellt werden, unsere 1.Vorsitzende Frau Noe steht Ihnen gerne unter der Rufnummer: 06281-2228 mit Rat und Tat zur Seite.

Damit eine ungewollte Vermehrung der Katzen im Haus, Scheune oder Garten verhindert wird, empfehlen wir Freigängerkatzen aber auch Kater zu kastrieren. So kann der Weg zum bereits überfüllten Tierheim oder zu unseren wenigen privaten Pflegestellen von vornherein vermieden werden.

Sollten Sie den Wunsch verspüren eine oder eine weitere Katze zu wollen, würden sich unsere zahlreichen Katzen die in unseren privaten Pflegestellen untergebracht sind über ein neues Zuhause freuen. Infos zu suchenden Tieren finden Sie unter "Tiervermittlung" oder bei Frau Ute Noe unter der Rufnummer: 06281-2228.

Bericht RNZ 05.06.2012:



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Tierschutzverein präsentierte sich mit einem neuen Infostand
beim 1. Hundeevent in Sindolsheim

Tierschutzverein rückte 179 Mal aus

55 Katzen wurden vermittelt – Verein hat 160 Mitglieder – Vorsitzende: Ute Noe und Viktor Wiese

Buchen. (tsb) Bei unserer Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Schwanen“ blickte der Tierschutzverein Buchen und Umgebung auf ein turbulentes und zugleich erfolgreiches Jahr zurück. In der Vereinsspitze hat es einen Wechsel gegeben, dennoch habe der Verein 179 Einsätze meistern können, so Vorsitzende Ute Noe in ihrem Rückblick.

Bei den 179 Einsätzen handelte es sich neben Vermittlungen auch um Tierhaltungskontrollen und das Einfangen wilder oder herrenloser Katzen und Hunde. Auch um Wildvögel kümmert sich der Verein. Ebenso steht die Notunterbringung verwahrloster Tiere auf der Agenda des Vereins.

Als Höhepunkt nannte Ute Noe die erfolgreiche Vermittlung von 55 Katzen. Dafür bedankte sie sich besonders bei den vier Katzenpflegestellen, über welche die Vermittlungen mit viel Engagement abgewickelt wurden. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wurde im November durchgeführt, da die Vereinsspitze neu besetzt werden musste: Ute Noe wurde zur Vorsitzenden gewählt. Viktor Wiese wurde in das Amt des 2. Vorsitzenden gewählt.

Der Verein, der seit 62 Jahren besteht, konnte 18 Neumitglieder gewinnen. Aktuell weist er stolze 160 Mitglieder auf. Viktor Wiese bedankte sich bei der Vorstandschaft für die gute Arbeit im vergangenen Jahr. Ein Dankeschön richtete er auch an die örtlichen Tierärzte, die, so Wiese, einen hervorragenden Job machen und dem Verein immer mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Viktor Wiese widmet sich weiter der Gestaltung des Internetauftritts des Tierschutzvereins. Seit der Neugestaltung der Homepage im November 2011 konnte www.tierschutz-buchen.de über 1550 Besucher zählen, davon sind 35 Prozent routinierte Besucher wie Vereinsmitglieder. 65 Prozent der Klicks fallen auf Interessenten aus ganz Deutschland zurück – so interessieren sich zum Beispiel Personen aus Düsseldorf oder Nürnberg für die Tiere des Vereins und stelten Anfragen.

Kassiererin Daniela Gottwald konnte von einer wirtschaftlich soliden Basis berichten. Im Vergleich zum Vorjahr wurde ein minimales Plus erwirtschaftet. Kassenprüferin Waltraud Zeitz bescheinigte eine saubere und korrekte Kassenführung.

Auch die neue Jugendgruppe war aktiv und baute Häuschen für Haustiere. Ein Ausflug der Jugendgruppe führte in

den Tierpark Schwarzach, ein weiterer in das Tierheim in Dallau. Zu Weihnachten wurde das Altenheim im Osterburken besucht, wo die jungen Tierschützer den Bewohnern Gedichte vortrugen.

Auch auf die Zahlen des Jahres 2010 ging Schriftführer Herberz Zeitz noch einmal ein. 2010 hat der Verein 168 Einsätze mit rund 5000 gefahrenen Kilometern gemeistert. 39 Katzen konnten vermittelt werden. Ebenso wurden Neuwahlen durchgeführt und Tina Meyer übernahm das Amt des ersten Vorsitzenden von Bernd Schäfer. 2010 wurde eine neue Jungendgruppe ins Leben gerufen. Zur Jugendwartin wurde Daniela Gottwald gewählt.

Aus der Mitte der Jahreshauptversammlung wurde dem Vorstand für das Engagement und gute Vereinsklima ein

großes Lob übermittelt. Weiterhin wünschten die Anwesenden dem Verein auch zukünftig eine gute Entwicklung.

Fünf Collie-Welpen aus einer unzumutbaren Haltung herausgeholt

 Am vergangen Donnerstag (16.02.2012) wurden von uns fünf Collie-Welpen aus einer

unzumutbaren Hund- bzw. Welpenhaltung herausgeholt und in Notpflegestellen untergebracht.

Die 12 Wochen alten Welpen wurden von Geburt an in einer Küche des Wohnhauses gehalten,

wo die Welpen nicht nur geschlafen und gespielt haben, sondern auch ihre Notdurft verrichteten!

Kormoran in die Freiheit entlassen

Aufmerksame Tierfreunde haben am vergangenen Freitag (10.02.2012) ein Kormoran kraftlos an einer stark befahrenen Straße eingefangen und in die Tierarztpraxis Scheuermann-Kugel gebracht. Unter ärztlicher Versorgung und Beobachtung konnte der Kormoran in aller Ruhe Kraft tanken und heute wieder von Tierschutzverein Buchen und Umgebung e.V.  am Dauntalweiher-See in Buchen-Hettingen wieder in die Freiheit entlassen werden. Da es sich hierbei um einen der wenigen Seen handelt, der durch das fließende Wasser nicht ganz zugefroren ist. Kormorane sind zu allen Jahreszeiten gesellig, die Brutkolonien liegen an Küsten oder größeren Gewässern.

Bei dieser Gelegenheit wurde gleich die Warzenente „Caroline“ besucht, die ebenfalls vor ein paar Monaten am Rathaus Hettingen eingefangen wurde und jetzt im Hasenwald ein neues Zuhause gefunden hat. Für Caroline sucht der Tierschutzverein Buchen und Umgebung e.V. noch einen Tierpaten.